Lockheed Martin (LMT) — Diskussion

Ein 10-Milliarden-Deal zementiert die Auftragslage, während die Aktie schwächelt. Die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und Börsenbewertung ist auffällig.

:blue_circle: Lockheed: RSI signalisiert Überverkauft

Der RSI-14 von Lockheed ist auf 29.5 gefallen und signalisiert eine überverkaufte Situation. Aktueller Kurs: 494.50 EUR.

Ein solides GPS-Programm wird abgeschlossen, während die Aktie technisch überverkauen wirkt. Die Quartalszahlen morgen müssen den strategischen Fortschritt in Gewinn ummünzen.

Die strategischen Investitionen sind beeindruckend, aber der Kursverfall vor den Zahlen zeigt, wie nervös der Markt trotzdem ist.

18 Milliarden Erlös im Quartal, aber der Auftragsbestand schrumpft. Die Raketensparte läuft, aber das Kerngeschäft mit der F-35 hakt gewaltig.

F-35-Lieferungen eingebrochen, Gewinn minus 12% — aber 4,8 Mrd für PAC-3 auf dem Tisch. Die Raketenproduktion wird verdreifacht, während die Konkurrenz bei den Kampfjets Federn lässt.

:down_arrow: Lockheed: Bruch unter 200-Tage-Linie

Lockheed ist unter die wichtige 200-Tage-Linie (446.89 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 442.00 EUR.

RSI bei 20 und -14% in neun Tagen, aber der Auftragsbestand liegt bei 186 Milliarden. Überverkauft ist eine Sache, die operative Basis eine andere.

PAC-3 ist der klare Treiber, aber der freie Cashflow im Minus macht mir Sorgen. Die 16% Kursverlust sind übertrieben, wenn man die langfristigen Aufträge sieht. Wer jetzt verkauft, verpasst den Dip vor dem nächsten Moon.

Letztens im Supermarkt an der Kasse gehortet, aber die Quartalszahlen sehen anders aus. 18 Milliarden Umsatz und die Kasse ist im Minus. Festpreisverträge und F-16-Probleme fressen alles auf, der Auftragsbestand von 194 Milliarden hilft da kurzfristig wenig.

462 Millionen Anzahlung, aber der Free Cashflow dreht auf minus. Die Produktionsverzögerungen bei Festpreisverträgen fressen wohl jeden Vorteil aus dem Peru-Deal erstmal auf.

4.300 Raketen und der Kurs fällt? Die Margen sind halt der Bremsklotz, egal wie voll die Bücher sind.

15,5 Mille für ein autonomes Fracht-Drohnen-Programm ist für Lockheed eher Kleinvieh, aber die technologische Richtung stimmt. Der Kurs liegt 25% unterm 52-Wochen-Hoch und die Quartalszahlen waren mau — dieser Auftrag allein dreht den Trend nicht.

17% im April, das ist ein Brett. Und das ausgerechnet jetzt, wo die Produktion von Patriot und THAAD hochgefahren wird.

Der Auftrag kommt genau richtig, um die schwachen Quartalszahlen etwas auszugleichen. Die langfristigen Perspektiven bleiben solide, auch wenn der Cashflow kurzfristig noch belastet.

176 Milliarden Auftragsbestand, und der Kurs trotzdem 17% im Minus. Die Margen im F-16-Deal mit Peru sind das interessante Detail.

Rüstungsauftrag hin oder her, die verfehlten Quartalszahlen wiegen schwerer. 24% unter dem Jahreshoch bei einem RSI von 22 könnte für Mutige ein Einstiegsfenster sein, aber die Produktionsprobleme sind nicht von heute auf morgen gelöst.

Quartalszahlen verfehlt, Kurs 23% unter dem Hoch, aber die Space Force gibt weiter Aufträge. Da liegt das Problem wohl eher im operativen Geschäft als in der Nachfrage.

https://www.boerse-express.com/news/articles/lockheed-aktie-274-millionen-fuer-space-fence-system-901511