EUROPEAN LITHIUM LTD (EUR) — Diskussion

120 Millionen von der EXIM Bank für ein Projekt, das noch nicht mal in der Produktion ist – das ist entweder ein genialer Schachzug oder ein riesiger Hype. Die 80 Prozent plus seit Jahresanfang sind schon beeindruckend, aber ob die kommerzielle Tragfähigkeit wirklich hält, bleibt abzuwarten.

Der Pilotbetrieb ab Mai und die 120 Mio USD von der EXIM Bank sind starke Signale, während Wolfsberg noch im Verzug steckt. Die 37,5%-Beteiligung an CRML gibt European Lithium eine gute Hebelwirkung auf Tanbreez.

Die Wirtschaftsprüfer warnen vor dem Fortbestand, aber das Management kauft trotzdem massiv eigene Aktien zurück. Entweder die sehen etwas, was die Prüfer nicht sehen, oder das ist reine Augenwischerei.

Müsste man nicht erstmal wissen, ob die überhaupt eine Abbaulizenz für Grönland bekommen, bevor man hier von Übernahmen träumt?

Glaub nicht ganz. Die Kasse sieht auf dem Papier stark aus, aber ein Großteil davon ist gebunden in CRML-Aktien – die sind volatil und kein Cash. Der Rückkauf ist ein nettes Signal, aber bei dem täglichen Handelsvolumen dauert das ewig, bis der Kurs davon nachhaltig beeinflusst wird.

A$0,285 und dann Handelsstopp wegen Übernahmegerüchten — bei 80% Jahresplus ist der Zug für viele wohl schon abgefahren. Die 356 Mio Cash und das Tanbreez-Upside machen die Bewertung aber trotzdem interessant.

30% in einer Woche vor der Aussetzung — jetzt fällt der Anteil an CRML weiter, und die Übernahmespekulation hängt komplett in der Luft. Wer hier vor Dienstag rein ist, spielt russisches Roulette.

Hmm. Die Abbaulizenz ist sicher ein Punkt, aber der Chart zeigt eine klare Dynamik vor der Aussetzung. Der Kurs hat den oberen Rand der Seitwärtsrange getestet. Wenn da ein Übernahmedeal kommt, ist die Lizenzfrage wohl schon durch oder egal für den kurzfristigen Kurslauf.

30% in einer Woche, dann Handelsstopp und Bilanz mit Fortführungswarnung. Das riecht nach klassischer Pump-and-Dump-Story, bevor die Ernüchterung kommt.

34 Prozent an Critical Metals gehalten, dann die eigene Firma verkaufen, und am Ende sinkt die Verwässerung durch Einzug der Anteile — das ist schon eine elegante Konstruktion, wenn man die Mehrheitsverhältnisse kontrolliert.

Was wird dann eigentlich aus/mit dem Projekt in Kärnten (AT)? Wird das dann weiterverfolgt oder eingestampft?

Wenn die Kasse leer ist und der Fokus auf dem Grönland-Deal liegt, wird Kärnten wohl alsbald als “nicht mehr strategisch relevant” abgeschrieben. Wer glaubt bei den operativen Kosten ernsthaft, dass die da noch ernsthaft buddeln?