Electro Optic Systems Holdings Limited (EOS) — Diskussion

Die Governance-Probleme sind das eigentliche Damoklesschwert, egal wie voll der Auftragspipeline ist.

Schuldenfrei mit vollen Auftragsbüchern – jetzt muss nur noch der Umsatz aus den 459 Millionen Dollar Aufträgen sprudeln.

Die volle Auftragslage ist beeindruckend, aber das laufende Verfahren gegen den Ex-CEO und die fragwürdige Goldrone-Finanzierung werfen einen langen Schatten. Die Hauptversammlung muss hier für absolute Klarheit sorgen.

Die Gewinnschwelle von 200 Millionen liegt genau in der Mitte des angestrebten Umsatzkorridors. Das ist ein extrem schmaler Grat, auf dem sie balancieren.

Der Goldrone-Deal ist der Elefant im Raum, den der Quartalsbericht adressieren muss. 237 Prozent mehr Auftragsbestand sind imposant, aber die operative Umsetzung ist die eigentliche Hürde.

Eine Volatilität von 110% bei einem RSI von 22,8 – das ist eine seltene und extreme Konstellation.

43% Gewinn in 30 Tagen, aber die ASIC jagt noch den Ex-CEO. Das ist echtes Buying-the-Dip-Material oder ein Value-Falle-Klassiker.

Mich wundert, dass trotz der Test-Erfolge mit Sling Blade kaum einer über den anstehenden Quartalsbericht redet. Der Auftragsbestand ist riesig, aber ob sie den auch wirklich in Cash umwandeln können bleibt die entscheidende Frage.

Auftragsbestand ist das eine, aber die Frage ist, ob die Produktion überhaupt skalieren kann. Ich warte lieber ab, bis ich tatsächlich steigende Umsätze in den Quartalszahlen sehe, bevor ich mir Gedanken über den Breakeven mache. Langfristig ist das Potenzial da, aber kurzfristig bleibt es eine Wette auf die operative Umsetzung.

Die 459 Mio Auftragsbestand sind das eine, aber ob die 40-50% Realisierung in diesem Jahr klappt, ist die entscheidende Frage. Der Breakeven bei 200 Mio liegt verdammt nah an der Unterkante der Prognose.

Schuldenfrei, 90 Mio in der Kasse und Aufträge +237% – die Fundamentaldaten sind schwer zu ignorieren. Maritime Drohnenabwehr ist ein wachsender Bereich, da könnte EOS gut positioniert sein.

Rekordaufträge ja, aber die operative Verlustzone ist noch nicht verlassen. Am 3. Juni wird sich zeigen, ob die Produktion mit dem Auftragsbuch mithalten kann.

Hmm 80 Millionen Dollar hängen an einem Partner, dessen Finanzen ein bekannter Shortseller anzweifelt. Das finde ich schon riskant.

RSI bei 22,8, aber die Aktie steht fast auf dem Allzeithoch. Technisch gesehen ein Widerspruch, der nach einer klaren Richtungsentscheidung schreit.

Okay, die Shortseller-Zweifel sind berechtigt, aber die Frage ist doch, wieviel davon schon im Kurs steckt. Die 80 Millionen sind nicht die einzige Pipeline – Europa zieht gerade richtig an, und da geht’s um ganz andere Dimensionen. Ein bindender Vertrag mit Goldrone im Q2 wäre der Türöffner, das Risiko ist kalkuliert, wenn man sich den Auftragsbestand insgesamt ansieht.

45% in 30 Tagen und trotzdem sagt der RSI überkauft. Die müssen beim nächsten Quartalsbericht liefern, sonst wird der Run schnell abgestraft.

200 Mio Breakeven bei 459 Mio Backlog — wenn die das nicht hinbekommen, dann wird’s kritisch. Die Margen der Neugeschäfte sehen solide aus, der Rest ist reine Execution.

Die 4 Mio Strafe ist ein Witz für das, was die da abgezogen haben. 14 Wochen Gewinnwarnung zurückgehalten und dann nur ein solcher Millionenbetrag?