Chart sagt mir was anderes als die News-Lage. Die 8,20 haben wir mehrfach getestet, da liegt massiv Käuferinteresse drin – solange der RSI nicht nochmal abtaucht, sehe ich da keinen Bruch. Barcelona-Streik ist nervig, aber die Schlichtung mit den Piloten ist das größere Signal für die Planbarkeit. Wenn der Kurs die 8,50 zurückerobert, sind die Shorts erstmal fällig.
Wisst ihr, ob die 40 Prozent Absicherung für 2027 überhaupt noch was bringt, wenn der Ölpreis so hoch bleibt? Die haben doch dann kaum Schutz und die 7,60 Euro sind vielleicht noch nicht das Ende. Ich checks nicht ganz, warum da keiner wegläuft.
Lufthansa: MACD Verkaufssignal
Bei Lufthansa hat die MACD-Linie (-0.2610) die Signallinie (-0.2592) von oben gekreuzt - ein bearisches Signal.
Versteh nicht, warum sich alle auf den DAX-Einzug versteifen. Die 7,70 vom Vranckx-Kauf sind doch schon fast das Kursziel, wenn man die Prognosesenkung ernst nimmt.
Dritter Anlauf, drittes Scheitern. Dazu 90 Minuten Wartezeit am eigenen Hub und Brent bei 95 Dollar, das ist schon eine unangenehme Gemengelage für einen Konzern, der eigentlich in die erste Liga zurück will.
Wieder kein Dax, aber auch kein Drama. Der Wechsel bei Lufthansa Technik ist ein klares Signal, dass man das margenstarke Wartungsgeschäft nicht aus den Augen verliert, während die Piloten-Schlichtung im November der eigentliche Kurstreiber bleibt.
Der DAX lässt grüßen, aber die 150 Millionen Streiklast sind das eigentliche Problem. Solange die Schlichtung im November kein Ergebnis bringt, bleibt die Aktie ein Zitterpartie-Ding mit 35 Prozent Volatilität.
Der TAP-Einstieg wäre strategisch klug wegen Südamerika, aber die Unsicherheit im Nahen Osten bleibt ein dicker Brocken. Analysten sehen bei 7,50 Euro Kursziel wenig Luft nach oben, der Kurs hängt knapp über der Marke. Solange die Regionalkonflikte den Flugbetrieb drosseln, bleib ich an der Seitenlinie.