Deutsche Lufthansa (LHA) — Diskussion

Frag mich, ob die Streiks nicht bald den Punkt erreichen, an dem der Imageschaden größer ist als die Ersparnis bei den Tarifen. Der Einstellungsstopp ist ein klares Alarmsignal.

Das Jubiläum ist eine schöne PR-Geschichte, aber die Zahlen zeigen den realen Gegenwind. Bei den aktuellen Margen und geopolitischen Risiken ist das angestrebte Gewinnwachstum alles andere als sicher.

Die Streikkosten und Ausgleichszahlungen werden im Quartalsbericht deutliche Spuren hinterlassen. Das ist eine massive operative Belastung, die weit über die üblichen Kerosinpreisschwankungen hinausgeht.

Der Streikschaden im Q1 wird die Bilanz ordentlich belasten, trotz der schnellen Schließung von CityLine. Die beschleunigte Flottenumstellung zeigt, wie sehr der Druck auf die Kostenstruktur gewachsen ist.

Das ist kein Umbau, das ist eine brutale Abwicklung. So ein Signal an die Belegschaft wird die nächsten Tarifrunden massiv vergiften.

BlackRock erhöht gerade, während der RSI auf 24 steht. Das Timing ist auffällig, aber die Tarifverhandlungen sind noch ein großer Unsicherheitsfaktor.

:up_arrow: Lufthansa: Ausbruch über 20-Tage-Linie

Lufthansa ist über die 20-Tage-Linie (7.65 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 8.07 EUR.

Die Streikpause stützt zwar kurzfristig, aber der Ölpreisschock trifft die Erholung genau zum falschen Zeitpunkt.

:down_arrow: Lufthansa: Bruch unter 200-Tage-Linie

Lufthansa ist unter die wichtige 200-Tage-Linie (8.04 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 7.79 EUR.

Die Streichung von 20.000 Flügen ist ein drastischer Schritt, der zeigt, wie sehr die Margen unter Druck stehen. Das aktive Kapazitätsmanagement birgt das klassische Risiko, Marktanteile zu verschenken, wenn sich die Kerosinlage schneller entspannt.

:down_arrow: Lufthansa: Bruch unter 20-Tage-Linie

Lufthansa ist unter die 20-Tage-Linie (7.68 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 7.58 EUR.

Die geplante Dividende wirkt wie ein beruhigendes Signal inmitten der Turbulenzen. Die gleichzeitige Stilllegung der CityLine zeigt jedoch, wie massiv der Kostendruck wirklich ist.

:downwards_button: Lufthansa: MACD Verkaufssignal

Bei Lufthansa hat die MACD-Linie (-0.1119) die Signallinie (-0.1118) von oben gekreuzt - ein bearisches Signal.

Stimmt ihr, dass die Kerosin-Hedging für 2027 das größere Risiko ist als die aktuellen Flugstreichungen? Bei 40% Absicherung könnte der nächste Preisschock richtig weh tun.

Lustig, dass die meisten jetzt auf die aktuellen Flugstreichungen schauen, aber das Hedging-Risiko für 2027 ist tatsächlich der größere Brocken. Wenn die Preise so hoch bleiben, kann Lufthansa die Kosten nicht mehr so einfach weitergeben wie jetzt. Für meinen Sparplan wäre mir das zu heiß, ich bleibe lieber bei breit gestreuten ETFs.

Das ist die eigentliche Bombe: 2027 ist Lufthansa nur noch zu 40% gehedged. Bei diesen Preisen wird die Gewinnwarnung dann schon eingepreist sein.

7,45 Euro und RSI bei 24 – das ist purer Panikverkauf. Die stehen vor massiven operativen Problemen, da helfen auch keine technischen Signale.

40% unter Buchwert, und trotzdem keiner greift zu. Der RSI bei 24 sagt eigentlich, dass der Boden nah sein müsste, aber die Kostenexplosion macht mir Sorgen.

Tarifvertrag ist vom Tisch, aber die Kerosinkosten fressen alles auf. Die Aktie bei 7,25 Euro und 15% im Minus – das ist kein Schnäppchen, sondern Abwärtstrend.

Wenn die Kerosinpreise so brutal bleiben, sehe ich nicht, wie die aus dem Chartkeller rauskommen. RSI bei 24 ist ja fast schon historisch, während Ryanair mit besserer Kostenstruktur und höherer Marge dasteht.