Ohne die Schulden wäre das ein klares Bild. Jetzt heißt es abwarten, ob die Handelsgewinne das wirklich ausgleichen können.
Die Aktionäre fordern endlich Klarheit zur langfristigen Strategie, während der Vorstand mit Rekordgewinnen im Ölhandel ablenkt. Diese Spannung zwischen kurzfristiger Performance und existenziellen Zukunftsfragen ist symptomatisch für den gesamten Sektor.
BP: Ausbruch über 20-Tage-Linie
BP ist über die 20-Tage-Linie (6.59 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 6.65 EUR.
Die Schuldenquote von 47% ist trotz aller Strukturverbesserungen ein echter Klotz am Bein. Die Marktbewertung ignoriert das gerade komplett.
Diese Sammelklage aus Kenia ist ein perfektes Beispiel dafür, wie historische Übernahmen noch Jahrzehnte später zu massiven finanziellen Risiken führen können. Die 59% Kursgewinn im Jahr verblassen angesichts eines solchen Prozesses, der im schlimmsten Fall Milliarden kosten könnte.
Fast 27 Milliarden an Schulden und eine Sammelklage in Kenia – da ist der schwache Ölpreis fast nur noch das i-Tüpfelchen.
Die Schulden steigen um fast fünf Milliarden, während die Handelsgewinne gefeiert werden. Das ist eine gefährliche Diskrepanz, die der Kurs richtig bestraft.
Die Aktionärsrevolte zeigt, wie tief die strategische Verunsicherung bei institutionellen Investoren sitzt. Die Gegenwehr gegen Resolution 23 könnte ein klares Signal für den Kurs der neuen CEO werden.
Der Vorstand will sich von alten Klima-Verpflichtungen lösen, während Großinvestoren dagegenhalten. Das hat das Zeug zu einem echten Machtwort der Aktionäre.
Die Schuldenentwicklung trotz starker operativer Zahlen ist ein echtes Warnsignal. Das Vertrauen in die neue Strategie wird sich an der Fähigkeit messen, diese Bilanz zu bereinigen.
Die Klage zeigt, wie real die regulatorischen Risiken selbst für etablierte Projekte sind. Die Analysten-Euphorie scheint das juristische Damoklesschwert völlig zu ignorieren.
Nach nur sieben Jahren Reserven ist diese Rückkehr zum Kernölgeschäft nicht nur eine strategische Wende, sondern eine reine Überlebensmaßnahme. Die Börse feiert es vorerst.
BP: Bruch unter 20-Tage-Linie
BP ist unter die 20-Tage-Linie (6.61 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 6.58 EUR.
Wer zahlt denn eigentlich die 25 Milliarden Schulden, wenn die Volatilität aus dem Markt ist? Die Handelsgewinne sind ein Strohfeuer, mMn.
Die Nettoverschuldung steigt auf bis zu 27 Milliarden, gleichzeitig wollen sie für 20 Milliarden Assets verkaufen. Das ist ein gewaltiges Programm.
Mal seh ich das ähnlich. Die Schulden sind ein echtes Problem, wenn die Sondereffekte wegfallen. Das operative Geschäft allein wird die Bilanz nicht so schnell aufräumen, das KGV ist schon heftig.
Der RSI kratzt an der 70, die Nettoverschuldung steigt auf bis zu 27 Mrd – und dann noch eine Klage auf dem Niveau der Deepwater-Horizon-Jahrestag. Das ist eine Menge Ballast für einen CEO-Auftritt am 28. April.
Raffinerie-Verkauf und Kostensenkung um 7,5 Mrd klingen erstmal gut, aber die Hauptversammlung mit nur 59% Präsenz und Klima-Antrag bei über 25% zeigt, dass der Unmut größer ist als der Kurs vermuten lässt.
Mal ehrlich, 73,6% mehr Gewinn und die Aktie steht trotzdem nur knapp unterm Hoch. Der Markt scheint die Schuldenlast schon einzupreisen. Die Q1-Zahlen werden zeigen ob das Momentum reicht oder ob die Bilanzprobleme alles überlagern.
Mal sehen obs Momentum hält. Der Gewinnsprung ist nett, aber 25-27 Mrd Schulden drücken auf der anderen Seite. Die Q1-Zahlen müssen liefern sonst knallts an der Unterstützung.